EU-Kontext

Lokale Behörden sind interessiert daran, auf EU-Ebene zusammenzuarbeiten - vor allem in Zeiten der Rezession, in denen das Risiko wohnungs- oder gar obdachlos zu werden immer größer wird. Europäische Politik- und Forschungswerkzeuge (also in erster Linie gemeinsame Definitionen der Begriffe "Wohnungslosigkeit" und "Obdachlosigkeit") ermöglichen jetzt kommunalen Verwaltungen den Informationsaustausch in ein und derselben Sprache. FEANTSA, der Europäische Dachverband der Wohnungslosenhilfeträger, wird von der Europäischen Kommission mitfinanziert, um Forschungswerkzeuge zu entwickeln, welche die Kooperation zwischen Dienstleistern für Wohnungslose erleichtern sollen. Außerdem unterstützt FEANTSA die Entwicklung von HABITACT, damit auch lokale Entscheidungsträger von der europäischen Zusammenarbeit profitieren.